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Mysterien, Magie & Wicca

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Esoterik - Mysterien, Magie & Wicca

Im Hexentum und anderen naturreligiösen Richtungen ist Beltane die Nacht in der die Hochzeit des Gottes und der Göttin stattfindet. Die jung(fräulich)e Göttin und der junge Gott stehen am Übergang zur Frau und zum Mann. Von den Energien der Natur getrieben, verlieben sie sich. Sie liegen in den Gräsern und Blüten, vereinigen sich und zeugen ein Kind, das dann zur Wintersonnenwende geboren wird, als der wiedergeborene Gott, das wiedergeborene Licht. Dies spiegelt den Kreislauf der Natur wieder in dem im Frühling die Saat ausgebracht wird und die Sonne (verkörpert durch den Gott) wieder fast auf dem Höhepunkt ihrer Kraft ist. Erzählungen zu folge soll es schon in früheren Zeiten Rituale gegeben haben in denen die „Große Hochzeit“ die Vereinigung des Gottes und der Göttin gefeiert wurde. So wie auch heute, wurde diese Vereinigung in manchen Ritualen symbolhaft dargestellt und in anderen auch durch die tatsächliche sexuelle Vereinigung von Priester und Priesterin oder einer ausgewählten Maikönigin und eines Maikönigs als Verkörperungen der Götter vollführt. Dies sollte die Fruchtbarkeit des ganzen Gebietes und damit eine reiche Ernte gewährleisten. Scott Cunningham bezeichnet in „Wicca“ Beltane als „die traditionelle Zeit des Webens und des Flechtens. Sie verbinden zwei Teile, um ein drittes hervorzubringen.“ Dies sei der Geist von Beltane.

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Esoterik - Mysterien, Magie & Wicca

Beltane (auch Beltaine oder Bealtaine) ist ein sehr altes Fest, dass bereits unsere Vorfahren, die Kelten und Germanen, feierten. Es gehört zu den acht Jahreskreisfesten bzw. zu den vier keltischen Hochfesten und stellte damals einen der höchsten Feiertage dar. Beltane bildet eine Art „Gegenpol“ zu Samhain, dem Fest der Dunkelheit und der Ahnen. Zu Beltane, wenn die Natur wieder erwacht ist, der Frühling in den Sommer übergeht, wenn alles grünt und blüht, feiern wir das Fest der Freude, der Fruchtbarkeit und des Wachstums. Es ist „ein Frühlingsfest, ein fröhliches, hoffnungsvolles Fest, in dem die Liebe und Liebelei eine entscheidende Rolle spielen.“ schreibt Ansha in „Magie der Rituale“.

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Esoterik - Mysterien, Magie & Wicca

Am 1. oder 2. Februar feiern wir Imbolc, das Mondfest des Winters. Es ist das letzte der vier keltischen Mondfeste. Imbolc leitet sich vom irischen „i mbolg“ ab, das so viel bedeutet wie „im Bauch der Mutter“, man glaubt, dass es daher rührt, dass die Natur im Bauch der „Erdmutter“ gerade genauso „heranwächst“ und kurz vor der „Wiedergeburt“ steht, wie man es in dieser Zeit bei den Schafen mit ihren Lämmern beobachten kann. Andere Namen des Festes sind beispielsweise Oimelc (englisch/irisch für "Schafsmilch") und Brigid (zu Ehren der gleichnamigen irischen Göttin des Lichts und des Feuers). In der christlichen Tradition kennen wir es als Mariä Lichtmess oder auch als Tag der heiligen Brigitte. Die zentralen Aspekte Imbolcs stellen das Aufkeimen des Lebens und die Wiederkehr des Lichtes dar. Es ist eine Zeit der Erneuerung, des Neuanfangs und vor allem der Reinigung, im Innen wie im Außen.

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Esoterik - Mysterien, Magie & Wicca

Schon die exakte Datierung dieser "Nächte" bereitet Probleme - meist werden darunter die 12 Nächte zwischen 25. Dezember und 6. Januar verstanden. Allerdings wird - je nach Region und Überlieferung -der Anfangszeitpunkt auch oft mit dem "Julfest" "Thomastag, also dem 21. Dezember, angesetzt.

Ebenfalls stellt sich bei diesem ungewöhnlichen Wort die Frage nach dessen ursprünglicher Bedeutung, nach der Herkunft. Die Sprachforscher sind sich hier uneins, es gibt zwei bevorzugte Theorien:

  • "Rauh" kommt vom mittelhochdeutschen "rûch" - "haarig". Man stellte sich vor das Werwölfe und allerlei anderes garstiges Getier in diesen Nächten herumtobten.
  • "Rau" kommt von "Rauch" - wegen der Sitte des Räucherns mit Weihrauch und/oder Wacholder / Salbei in dieser Zeit

Nicht zu vergessen ist aber auch die regional verbreitete Ansicht, das Wotan in diesen "rauhen Nächten" mit seinem Totenheer durch die Lüfte zieht und Mensch wie auch Tier erschreckt, aber auch den Saaten Fruchtbarkeit bringen soll - hieran erkennt man übrigens auch eine mögliche Verbindung von Todes- wie auch Fruchtbarkeitsfesten/riten welche diese Zeit offenbar prägten. Deswegen gibt es auch eine passende weibliche "Erscheinung" in dieser Zeit, die Perchta / Berchte - auch als Frau Holle oder Schimmelfrau bekannt ... doch dazu ein andermal mehr lächeln

Im Buch "Rauhnächte" von Sigrid Früh gibt es folgende interessante Auflistung von Überlieferungen und Bräuchen zu lesen:

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Esoterik - Mysterien, Magie & Wicca

Ein Versuch einer Annäherung, eine Gedankenspielerei:

Elementelehre:

Ein Teil der bis heute - vor allem in der Esoterik - überlebenden Elementenlehre fusst auf dem sizilianischen Philosophen Empedokles, welcher im 5. Jhdt. v. Chr. über den Aufbau der Welt folgendes schrieb:

“Die vier Wurzelgebilde aller Dinge höre zuerst: leuchtend-heller Zeus (Feuer) und lebensspendende Hera (Erde) und Aidoneus (=“Der Unsichtbare“ - Luft) und Nestis („Die Fliessende“ - Wasser), die mit ihren Tränen den sterblichen Quellstrom befeuchtet.

Aus diesen vier Elementen ist nach Empedokles die Welt aufgebaut, und zwei Kräfte halten sie in Bewegung: eine trennende (Hass) und eine vereinigende (Liebe).

In den Naturwissenschaften findet man diese Idee bei der Einteilung der Aggregatzustände wieder: fest, flüssig, gasförmig und Plasma.

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Esoterik - Mysterien, Magie & Wicca

Übergänge, Zeiten des Wandels und der inneren Einkehr, sind auch immer sehr spirituelle Zeiten und so nimmt es kaum wunder, dass Halloween bzw. Samhain ein wichtiger Bestandteil des (Neu-)Heidnischen Jahreskreises ist und dort durch eine Besinnung auf seine Wurzeln eine Renaissance erfährt.

Als eines der beliebtesten Feste nimmt Samhain neben Beltane eine besondere Stellung ein. Nach Lammas (1. August) und Mabon (Herbst-Tagundnachtgleiche, 22./23. September) ist es das dritte und letzte Erntefest. In vielen (neu-)heidnischen Traditionen wird Samhain als Beginn des neuen Jahres angesehen, wobei man sich darauf beruft, dass die Kelten einen anderen Kalender führten. So wie der Tag mit der Nacht begann, beginnt demnach auch das neue Jahr mit der dunklen Zeit. Dies erklärt auch warum bei vielen (Neu-)Heiden der Termin für Samhain im Gegensatz zu den anderen Mondfesten, die bei Vollmond gefeiert werden, auf einen Neumond fällt.

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Esoterik - Mysterien, Magie & Wicca

Vor den Menschen lag eine schwierige Zeit. Auf die Geschäftigkeit des Sommers würde nun eine Zeit der Ruhe folgen, in der man damit beginnen würde Vorbereitungen für das nächste Jahr zu treffen. Zu Zeiten des Übergangs, vor allem dann, wenn er mit (Existenz-)Ängsten verbunden ist, besinnen sich die Menschen auf ihre Wurzeln und ihre Spiritualität. So liegt Beltane, dem Fest der Fülle, der Leidenschaft und Lebensfreude nun Samhain gegenüber, das Fest der letzten Ernte, der Ahnen, an dem der Toten gedacht, ihr Beistand für die kommende Zeit erbeten und ihr Rat für das neue Jahr eingeholt wurde. Wie zu Beltane, so sollen auch in der Samhain-Nacht die Schleier zwischen den Welten besonders dünn sein.

Die Menschen in früheren Zeiten nahmen an, dass in der Samhain-Nacht die Schleier so dünn waren, dass die Toten, oder auch nur ihre Geister, wieder unter den Lebenden wandeln konnten. Aus diesem Grund war es üblich, Lichter in die Fenster zu stellen, um den Ahnen den Weg zu weisen. Auch wurde beim Festessen, das an diesem Tag gehalten wurde, ein weiteres Gedeck aufgelegt, das ebenfalls für die Ahnen gedacht war. Auch Speise-Opfer waren üblich, mit denen der Beistand und das Wohlwollen der Götter und der Ahnen erbeten werden sollte. Aber nicht nur gute Geister und Ahnen sollten in dieser geheimnisvollen Nacht umgehen, und so erzählt man sich, dass die Menschen sich schreckliche Verkleidungen anzogen, um die bösen Geister entweder zu erschrecken oder aber um von ihnen als Ihresgleichen wahrgenommen zu werden und so unbehelligt zu bleiben.

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Esoterik - Mysterien, Magie & Wicca

Inzwischen kennt auch hierzulande jeder Halloween. Das Fest, das in der Nacht zum 1. November gefeiert wird. Es wird allerdings mit gemischten Gefühlen betrachtet. Die einen haben Spaß an dem schaurig-bunten Treiben, fröhlich-gespenstischen Dekorationen mit Sonnenblumen, ausgehöhlten Kürbissen, Vogelscheuchen, Hexen und Geistern und genießen die gruselig skurrilen Partys oder die Freude der Kinder beim Zug durch die Straßen und „Süßes oder es gibt Saures“-Spielen (engl. Trick-or-Treating). Andere halten das Fest für reinen Kommerz, eine Erfindung aus Amerika, die nur dazu dient uns dazu zu bringen, Geld auszugeben. Nur wenige wissen, dass sich hinter Halloween das uralte Fest Samhain verbirgt, ein Weiteres der keltischen Hochfeste.

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